„sh.asus – was ist das?“ – „sh.asus – das ist was!“
Kurz?
Die sh.asus versteht sich selbst als politisch engagierter Verein und versucht sich als solcher bestmöglich in gesellschaftliche Prozesse einzubringen. Auch wenn sie sich selbst durchaus bewusst ist, dass sie der enormen Erwartungshaltung, die ihr als praktisch einziger „allgemeinen“ Studierendenvertretung in Südtirol zukommt, nicht so leicht nachkommen kann, wird an diese Aufgabe mit einem sehr breiten Problembewusstsein im Sinne möglichst vieler Studierender herangegangen. Sei es konstruktive Kritik zu explizit studienrelevanten Themen in und außerhalb Südtirols oder die Einforderung von Mitsprache der betroffenen Bevölkerung bei Großprojekten in Südtirol: Die sh.asus nimmt kritisch zu bildungs-, sozial- und umweltpolitischen Themen Stellung. So schaut neben kulturellen Projekten die derzeitige thematische Breite der sh.asus aus. Doch wie im „wirklichen“ Leben, gilt auch für uns: Wer mitredet, entscheidet mit, welche Themen wie angepackt werden.
Abseits jeglicher parteipolitischer Nuancen stellt sich die sh.asus somit zwar die Aufgabe die Südtiroler Studierenden [bzw. die Studierenden in Südtirol] in ihren Interessen zu vertreten und in ihrem Sinne zu sprechen/handeln, jedoch scheint dieser Anspruch geradezu anmaßend, solange nur wenige Studierende die sh.asus mitgestalten.
Kurz: Die sh.asus ist das, was aus ihr gemacht wird und hat somit auch eine sehr vielfältige Geschichte aufzuweisen. Die Fluktuation an Ideen, politischen Haltungen, Hirngespinsten und der dargelegte Arbeitsaufwand in unterschiedlichsten Bereichen ist demnach auch recht groß. Dies gilt nicht nur auf Gesamtebene, sondern auch in den acht Außenstellen in Innsbruck, Graz, Salzburg, Wien, Trient, Verona, Padova und Bologna.
Ob zum Beispiel hier in Wien jetzt ein konzerto organisiert, ein Filmabend gestaltet, verschiedene Workshops angeboten oder auch vielleicht gar nichts gemacht wird, hängt somit letzten Endes auch von dir ab. Die sh.asus steht Ideen und Anregungen sehr offen gegenüber und freut sich, wenn auch du ein Projekt im Kopf hast, das du mit ihrer finanziellen und organisatorischen Hilfe verwirklichen möchtest.
Struktur:
Die sh.asus ihren Hauptsitz [das bureau] in Bozen. Dort kümmern sich neuerdings vier [statt, wie bisher, drei] hauptamtliche MitarbeiterInnen um die Belange des Vereins [Buchhaltung, Abrechnungen, Kontakte zum Amt für Schul- und Hochschulfürsorge]. Hauptanliegen ist es jedoch, den Studierenden bei studienspezifischen Problemen unter die Arme zu greifen. Somit ist das bureau die erste Anlaufstelle für MaturantInnen, StudentInnen und QuereinsteigerInnen, die Infos zu Studium, Studientitelanerkennung, Stipendien und dergleichen mehr suchen.
Jede Außenstelle ist [nicht nur in finanzieller Hinsicht] autonom und wird von einem jährlich neu gewählten Ausschuss/Vorstand vor Ort geleitet, dem einE VorsitzendeR als formaleR VertreterIn „vorsteht“.
Jede dieser Außenstellen entsendet je nach Mitgliederanzahl vier mal jährlich VertreterInnen zu den Ausschusssitzungen in Bozen, wo Probleme und Lösungsvorschläge diskutiert werden, die den gesamten Verein betreffen.
Die sh.asus wird nach außen hin von einer/m Vorsitzenden, beziehungsweise einem Vorstandskollektiv verkörpert, welcher/welches jährlich neu gewählt wird. Außerdem „wacht“ der Aufsichtsrat, bestehend aus fünf ehemaligen aktiven Mitgliedern, über das Gebaren der sh.asus.
Die sh.asus hat zwei Sitze im Landesbeirat für Hochschulfürsorge, der unter anderem auch die Kriterien zur Vergabe der Stipendien ausarbeitet. Es ist das einzige offizielle Gremium, in dem wir direkt die Interessen der Studierenden vertreten können. Dieser Beirat hat allerdings [wie der Name schon sagt] bloß beratende Funktion. Seine Beschlüsse sind für die gesetzgebende Partei bzw. die „entscheidenden Herrschaften“ [sic!] nicht bindend und meist werden Einwände der Studierendenvertretung zwar zur Kenntnis genommen, in Folge jedoch belächelnd nieder gestimmt. Als aktuellstes Negativbeispiel dieser Politik genügt ein Blick auf die Vergabe[kriterien] der Leistungsstipendien 2006/2007.
Nicht nur deshalb setzt sich die sh.asus verstärkt für mehr Mitbestimmung von Seiten der Studierenden ein!
Mitmachen:
Dazu jedoch braucht es eure Meinung, Kritik und Anregungen. Denn nur so macht Mitbestimmung auch Sinn. Schließlich bedeutet Mitbestimmen nicht, dass einige wenige für viele sprechen, ohne deren Anliegen und Ansichten zu kennen. Mehr noch: Die sh.asus setzt sich dafür ein, dass Mitbestimmung keine leere Formel bleibt, sondern dass die Studierendenorganisationen Südtirols in Zukunft mehr zu Themen sagen können, die sie selbst betreffen. Eine solche Forderung kann jedoch nur dann wirkungsvoll gestellt werden, wenn die Studierenden selbst überhaupt Interesse daran haben und auch zeigen.
Umso wichtiger ist es, dass die Studierenden ihre Ideen und Wünsche und vielleicht auch ihr Engagement mit einbringen. Nicht zuletzt sind auch die Möglichkeiten der Beteiligung sehr vielfältig und offen für….
rust.in.
durchzeckten.
nächten?
